Einladung
zu einem
Podiumsgespräch am Mittwoch, 6. April 2005 um 19 Uhr
in den Räumen der Schweisfurth-Stiftung, Schloss Nymphenburg, München
Eine Vision für Frieden im Nahen Osten – und weltweit
Friede der Religionen auf dem Tempelberg
Bis
jetzt war keine der ständigen Friedensbemühungen im Nahen Osten erfolgreich.
Wenn man versucht, den Kern des Problems genauer zu betrachten, fällt auf, dass
bei allen Verhandlungen ein bestimmtes Grundstück als zu sensibler Bereich
ausgeklammert bleibt: der Tempelberg. Vielleicht jedoch könnte gerade an diesem
tabuisierten Punkt ein Schlüssel zur Lösung liegen?
Mit
der Vision eines gemeinsamen Heiligtums für alle Abrahamitischen
Religionen auf dem Tempelberg, wird ein lösungs-orientierter Vorschlag (www.Tempel-Projekt.de) vorgestellt.
Durch
die Rückbesinnung auf den gemeinsamen Ursprung der drei Religionen wird eine
Versöhnung möglich. Die gleichnishafte Errichtung eines gemeinsamen Tempels schafft
die Basis für ein achtungsvolles Nebeneinander und friedliches Miteinander.
Der
Autor des Vorschlags, Gottfried Hutter, ist katholischer Theologe
und Psychotherapeut mit prägenden spirituellen Erfahrungen auch aus Islam und
Judentum.
Hochrangige
Vertreter der drei Abrahamitischen Religionen in
Deutschland werden seinen Vorschlag diskutieren:
Landesrabbiner a. D. Dr. Joel Berger als Vertreter des Zentralrats der Juden in
Deutschland sowie der Botschaft des Staates Israel,
Weihbischof Dr. Hans-Jochen Jaschke als Vertreter der katholischen Bischofskonferenz,
Sheikh Hassan Dyck, deutscher Sprecher des Oberhauptes für den
Ehrenwerten Naqschbandi-Orden, Grossmeister
Sheikh Muhammed Nazim al-Haqqani
Stefan
J. Wimmer, Ph.D. (Hebr. Univ. Jerusalem), Ägyptologe,
Universität München,
Gesellschaft der Freunde Abrahams, wird das Gespräch leiten.
Die
Aufzeichnung des Abends wird in BR-alpha am 30. April
um 22:30 in der Reihe „Denkzeit“ gesendet.
Wir freuen uns über Ihr
Interesse an diesem interreligiösen Friedensvorschlag.
Prof. Dr. Franz-Theo Gottwald
Vorstand Projektleitung